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Epidemiologie

Von der RA, einer der häufigsten Autoimmunerkrankungen, sind weltweit mehr als 21 Millionen Menschen betroffen. In Deutschland leiden rund 1%, also 500.000 – 800.000 Erwachsene, an dieser chronischen Erkrankung, zwei Drittel davon sind Frauen.

Die RA ist keine „Alte-Leute-Krankheit“, sondern kann jeden treffen. Der Gipfel der Neuerkrankungsrate liegt zwischen dem 45. und 65. Lebensjahr, die RA kann aber auch schon im Kindesalter auftreten. Da sie oft schleichend beginnt und die Beschwerden anfangs unspezifisch sind, wird die Erkrankung häufig erst spät erkannt und nicht adäquat behandelt.

RA und Arthrose (auch Osteoarthritis oder degenerative Arthritis) sind zwei verschiedene rheumatische Erkrankungen, wenngleich beide mit ähnlichen Beschwerden an den Gelenken einhergehen. Bei der RA greift das körpereigene Immunsystem gesundes Gewebe an, wodurch es zu einer chronischen Entzündung und zu Gelenkschäden kommt. Im Gegensatz dazu wird bei der Arthrose das Gewebe durch Abnutzung infolge von Überlastung oder einer angeborenen, traumatisch oder erkrankungsbedingten Fehlstellung der Gelenke oder knöchernen Deformierung zerstört. Sie tritt daher häufiger bei älteren Menschen auf.

 

 

Die RA ist keine  „Alte-Leute-
Krankheit“. Zwei Drittel
der Erkrankten sind Frauen