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Rheumatoide Arthritis

Die Rheumatoide Arthritis (kurz: „RA“) ist eine progressive, systemische Autoimmunerkrankung, die durch eine Entzündung der Synovialmembran gekennzeichnet ist. Klinisch handelt es sich um eine chronische (d.h. > 6 Wochen dauernde) Polyarthritis (d.h. Entzündungen an > 5 Gelenken) mit symmetrischem Befall vornehmlich der kleinen peripheren Hand- und Fußgelenke. Durch diese Entzündung entstehen in den Gelenken Schmerzen, Schwellungen und Steifigkeit. Ohne eine frühzeitige und ausreichende Behandlung führt die Entzündung letztlich zu einer irreversiblen Gelenkdestruktion und damit zur Invalidität. Die RA kann somit erhebliche soziale Belastungen nach sich ziehen: Viele Patienten müssen ihren Alltag komplett neu strukturieren. Sie stehen dabei vor der Herausforderung, Arbeitskollegen, Freunde, Verwandte und die eigene Familie in den Anpassungsprozess an die neue Situation einzubeziehen. Des Weiteren bringt die Erkrankung auch erhebliche finanzielle Belastungen mit sich. Zu diesen gehören Kosten für Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte, Medikamente, Operationen, begleitende therapeutische Interventionen sowie krankheitsbedingte Einkommensverluste.

Ohne eine ausreichende Behandlung ist zehn Jahre nach Krankheitsbeginn ein Großteil der Betroffenen erwerbsunfähig. Außerdem haben RA-Patienten bei einem schweren Verlauf eine verkürzte Lebenserwartung. Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit stellen zudem eine enorme volkswirtschaftliche Belastung dar, insbesondere für das Sozialsystem.

 

Die RA ist eine progressive,
systemische Autoimmun-
erkrankung, die durch eine Entzündung der Synovial-
membran gekennzeichnet
ist


 

Ohne ausreichende
Behandlung droht den
Betroffenen die
Erwerbsunfähigkeit