
Symptome
Die RA beginnt meist schleichend und wird von den Betroffenen oftmals zunächst nicht als ernsthafte Erkrankung wahrgenommen. Anfänglich treten unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust oder leichtes Fieber auf. Deshalb ist die Diagnose im Frühstadium oft schwierig. Erst im weiteren Krankheitsverlauf kommt es zu Rötungen, meist symmetrisch auftretenden Schwellungen, Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen vornehmlich der kleinen peripheren Hand- und Fußgelenke, aber auch größerer Gelenke, wie der Knie- oder Schultergelenke, verbunden mit einer verlängerten Morgensteifigkeit. In schweren Fällen können auch Augen, Lunge, Herz oder Blutgefäße von den chronischen Entzündungen betroffen sein. An der Haut kann es zu den typischen Rheumaknoten kommen. Langfristige Folge der RA ist die Gelenkzerstörung und der damit verbundene Verlust der Beweglichkeit. Da die radiologische Progression bereits früh im Krankheitsverlauf einsetzt, sollten nach Diagnosesicherung frühzeitig effektive Therapien zum Einsatz kommen. Idealerweise erfolgt die Behandlung der RA bei einem in der RA-Diagnostik und -Therapie erfahrenen Spezialisten (meist internistischer Rheumatologe).
Begleitbeschwerden wie Fatigue reduzieren deutlich die Lebensqualität
Alltagsaktivitäten sind bei RA eingeschränkt.
